Freitag, 6. November 2009

Sondereintrag EMAs Berlin 2009 / FUCKING HATERS

Liebe Leute,

was soll man dazu noch sagen.
Die EMAs waren in der Stadt und ganz Berlin ist durchgedreht.
Ich muss sagen, was die Awardshow angeht, hat Berlin sich mächtig ins Zeug gelegt.
Super hochkarätige Künstler, großartige Auftritte.
Das Publikum allerdings etwas zurückhaltend (Deutsche sind eben doch nicht die beste Party Crew).

Abgesehen davon das ich eigentlich gar nicht in der Stadt gewesen wäre, Robbie nicht aufgetreten ist und demnach auch alle Leute mit denen ich diesen Abend gerne gefeiert hätte nicht anwesend waren, habe ich dann doch eine tolle Award Show gehabt. Meine Initialienschwester und Verbündete im Geiste Mrs. Nash N. und ich haben uns dann einen schönen Abend in Block 416 gemacht mit einem super Blick auf alles, was denn da wichtig war.
Nur einen kleinen Haken hatte das ganze: INDUSTRIE!!!
Ich frage mich warum manche Leute aus der so genannten Industrie überhaupt eingeladen werden. Wir saßen neben einem Paradebeispiel von solchen Menschen: es wurde die ganze Zeit gelästert, gehated was das Zeug hielt. Einer der 3 ist sogar fast eingeschlafen.
Ist es denn so schwer Leute den Künstlern die EURE Mieten und Gehälter zahlen auch wenn diese nicht eurem persönlichen Gusto entsprechen etwas zu respektieren, mal zu applaudieren.
Leute es gehört viel mehr Mut sich auf eine Bühne und ins öffentliche Leben zu stellen als auf einem blöden Sitzplatz in einer o2 Arena! Diese Menschen stehen dort weil sie hart dafür gearbeitet haben. Sie zahlen ihren täglichen Preis dafür indem sie kein Privatleben mehr haben.
WENN ihr euch krumm macht um Tickets für diese Art von Awardshow zu bekommen, dann seid doch wenigstens respektvoll!!! Oder geht einfach nicht hin!
Wenn es euch nur um die Party geht, dann frage ich mich, was ihr geleistet habt nachdem ihr nur am LÄSTERN seid, das ihr es verdient zu so einem Award zu gehen. Ein Award ist dazu da um Künstler zu EHREN. Denkt mal drüber nach. Ich denke am besten ihr bleibt beim nächsten mal zu Hause und schaut es auch im TV an, da könnt ihr dann lästern wie ihr wollt und euch gegenseitig sagen wie geil ihr seid. Die Tickets solltet ihr dann euren Praktikantinnen geben die wahrscheinlich 365 Tage im Jahr sich den Arsch aufreissen um die Themen an denen sie arbeitet voran zu bringen aus dem einen Grund: Sie lieben Musik!

Denkt ebenfalls mal drüber nach, ob ihr in diesem Job richtig seid. Musikbusiness bedeutet auch die Liebe zur Musik und nicht nur die Liebe für den / die best gekleidete -n Artist!
Und selbst wenn die Kastelruter Spatzen aufgetreten wären: Ein bißchen mehr Respekt vor Menschen und dem was sie dort auf der Bühne tun wäre angebracht gewesen!

Die Auftritte der Künstler waren alle durch die Bank hin weg wirklich gut.
Besonders muss ich natürlich mal wieder Tokio Hotels hervorheben, natürlich auch weil sie aus meiner Stadt kommen MD.
Gustav S. du warst wirklich on FIRE, ich bin stolz auf dich! aber was kommt da nächstes Jahr, ein Auftritt auf dem Mond?

Marcus A. : GLÜCKWUNSCH zu diesen schönen Awards und all deinen Support. Mega Job hast du da abgeliefert! Schön dich zu kennen und eine Bereicherung!

4 Nipples 4 Life - Love you chica!

Dienstag, 3. November 2009

Dietrich E. - Nicht nur ein Promo Gott sondern auch ein großartiger Mensch

Bevor ich dazu komme, was der ganze Mystikal Alarm mit meinem Weggang bei Jive Records und meinem neuen Job bei Four Music zu tun hat, möchte ich kurz einem wundervollen Menschen gedenken.

Dietrich E.
Ein wundervoller Mensch, der immer ruhig blieb, egal wie stressig der Job auch einmal wurde. Ein Mensch von dem ich viel lernen durfte, und dafür bin ich mehr als dankbar.

Dietrich war bei Jive Records der Chef der Promo Abteilung und wenn man ihn das erste mal sah, dann wirkte er etwas komisch, seltsam vielleicht auch kauzig. Nach ein paar Tagen verschwand das aber und man hatte das Glück einen tollen Menschen an seiner Seite zu wissen. Immer an seiner Seite: Maya eine golden Retriver Hündin mit einem wahnsinnig lieben Wesen.

Nach meiner Zeit bei Jive verloren Dietrich und ich uns so ca 1 Jahr aus den Augen, fanden uns dann aber in Berlin wieder, denn auch ihn zog es in die Hauptstadt.
Als ich noch zwischen Stuttgart und Berlin pendelte gab er mir immer ein Plätzchen zum schlafen und als wir dann beide in Berlin wohnten revangierte ich mich dann mit Hundesitten. Dietrich war immer noch viel unterwegs und ich war dankbar, das ich Maya hatte die mich ab und an einmal mit ihrem warmen Wesen beglückte.

Wenn ich jetzt so die letzten 12 Jahre revue passieren lasse, dann wünsche ich mir viele Dinge: manchmal wünsche ich mir einige Dinge anders gemacht zu haben, ich wünsche mir ich hätte mich zu gewissen Dingen nicht hinreißen lassen, aber ganz weit oben steht vor allem eines: Ich hätte mich gerne nicht so sehr von meinem Job vereinnahmen lassen und hätte lieber mehr Zeit mit meiner Familie und vor allem auch mit Dietrich verbracht. Wie sehr wünsche ich mir ab und an bei einem Glas Weißwein über alles mögliche mit Diddi zu sprechen.
Er fehlt, und dennoch wird er niemals ganz weg sein. Nicht nur einen Platz in meinem Herzen hat dieser Mensch, sondern auch ein Platz in meinem Sein.

Ich kann mich erinnern das es der 9 Januar 2009 war und ich aber erst am 10 Januar davon erfuhr, durch Dewi. Sie war aufgelöst und konnte es fast nicht über die Lippen bekommen.
Dietrich war am 9 Januar von uns gegangen.

Diddi ist leider nicht mehr bei uns - und wird dennoch nie weg sein.
Danke für alles - Danke für das was du uns allen gegeben hast.

Sebastian K. und der Kopierer

Als ich anfing diesen Blogg zu schreiben habe ich mir natürlich vorgenommen es zu meinem täglichen Mantra zu machen, hier etwas zu hinterlassen. Wie man das dann aber auch immer gerne wieder mit erlebt kommt es immer anders als gedacht.
Die letzten Wochen waren privat und beruflich eine Berg und Talfahrt. Dazu dann aber später mehr, wenn wir uns im Jahre 2009 befinden.

Ich habe ja schon über viele Menschen hier und dort in meinem Blogg ein Wörtchen verloren.
Jetzt muss ich aber auch noch einmal ein paar mehr Worte über einen meiner liebsten Kollegen bei Jive Records verlieren.

Eine meiner Lieblingsaufgaben war neben meinem täglichen Schaffensfeld auch am Kopierer zu stehen und mir alle 5 Minuten dort um die Ecke einen Kaffee zu holen. Jetzt fragen sich die Leute, die mich kennen natürlich: seit wann trink sie Kaffee und wenn dann denn so viel?
Es gab da einen Grund...einen hübschen 185cm großen blauäugigen Grund :-)
Sebastian K. der Typ mit dem süßesten Hintern in Köln (was bei Männern in Köln auch schon mal schwierig sein kann, deswegen noch die Betonung HETEROSEXUELLER süßer Typ).

Ich verbrachte also meistens meine freie Zeit im Büro damit, Sebi aufzulauern...
Nein aus uns ist kein Paar geworden sondern etwas viel besseres: Freunde fürs Leben.
Sebi und ich verbinden viele schöne gemeinsame Erinnerungen und der Fakt das wir uns gegenseitig durch stressige Phasen unseres Lebens begleitet haben.

Das musste an dieser Stelle noch mals erwähnt werden, denn wir kamen erst wieder letztens darauf als man sich durch Zufall am Brandenburger Tor traf beim Coca Cola Event.
Unnötig zu erwähnen, das Sebi es hasst wenn ich diese Geschichte erzähle, aber eigentlich denke ich, das jedes mal wenn ich die Geschichte erzähle er sich sehr geschmeichelt fühlt.

Sebi dieser Blogg Eintrag ist nur für dich :-)